HBAIR SENSOREN

HBAIR-SENSOR

Drahtlose Kommunikation und Gruppierungsmöglichkeiten

HBEAIR-Sensoren in der Leuchte sorgen dafür, dass die Beleuchtung nur dann eingeschaltet ist, wenn und wo sie benötigt wird. In Kombination mit den Sensoren ergeben sich enorme Vorteile für das Energiemanagement, da sie eine Präsenzerfassung und Tageslichtsensorik für Höhen bis zu 16 Metern ermöglichen. Energieeinsparung - typischerweise zwischen 30% und 50%. HBEAIR lässt sich einfach über ein Smartphone programmieren, das eine große Flexibilität bietet, um Leuchten in Gruppen zu kombinieren und weiter in Zonen aufzuteilen.

HBEAIR bietet eine erweiterte Gruppierungsfunktionalität, die eine gemeinsame Nutzung und Zoneneinteilung ermöglicht. Bis zu 40 Sensoren können gemeinsam in einer Gruppe betrieben werden, und die Gruppe kann dann in maximal 6 Zonen unterteilt werden. Mit dieser erweiterten Funktionalität kann die Gruppe so programmiert werden, dass eine Zone bei Bewegungserkennung die volle Helligkeit erreicht, während andere Zonen bis zu einer niedrigeren Helligkeit dimmen. Dies erhöht die Energieeinsparung und sorgt gleichzeitig für die Beleuchtung angrenzender Bereiche.

 

Anwendung: Lager, Montagebereiche, Kühlräume.

Allgemeine Daten:

 

Netzspannung: 220-240V, 50/60Hz

Betriebstemperaturbereich, °C: ta -30...+65

Schutzklasse IEC: II

Schutzklasse: IP65

Abmessungen: 121x115x43 mm

Montagebohrung: Ø20mm

Gewicht: 0,15kg

Produkte:

 

HBEAIR Integrierter intelligenter Sensor für hohe Decken (bis zu 16m) und Treiber mit drahtloser Kommunikation und Gruppierungsmöglichkeiten zur Lichtsteuerung.

Erfassungsdiagramm

Höhe        Erfassungsbereich

 

4 m               3 x 3 m

8 m               8 x 8 m

12 m           12 x 12 m

16 m           16 x 16 m

 

Aufteilung der Gruppenbelegung

 

Der traditionelle Ansatz zur Energieeinsparung ist die Reduzierung der Wattleistung, was oft dazu führt, dass die Lichtwerte unter den empfohlenen Werten liegen. Darüber hinaus erzeugen Leuchten mit eigenständiger Lichtsteuerung an der Decke einen sogenannten Schachbrett-Look. HBEAIR überwindet diese Probleme mit intelligenten Leuchten durch Gruppierungs- und Zonierungsfunktionen, bietet volle Lichtleistung in den besetzten Gängen und geringere Hintergrundbeleuchtung in den unbesetzten Gängen. Die Ästhetik des Raumes wird durch eine Hintergrundbeleuchtung aufrechterhalten, die die Leuchten erst abschaltet, wenn die gesamte Gruppe unbesetzt ist. Die Funktion zur gemeinsamen Nutzung der Gruppenbelegung kann über die HBEAIR Field Apps aktiviert (Standard) / deaktiviert werden. Das Gruppenlichtverhalten kann auch auf Hintergrundhelligkeit oder Feldarbeitshelligkeit eingestellt werden. Wenn die Gruppenbelegung deaktiviert ist, teilt die Leuchte ihren Belegungszustand nicht mit anderen Leuchten oder reagiert auf die Belegungserkennung aus dem Rest der Gruppe.

 

Nach der Installation kann mit den HBEAIR Field Apps eine große Leuchtengruppe von bis zu 40 Leuchten einfach und schnell erstellt werden. In der Standardeinstellung werden die Leuchten, solange eine beliebige Leuchte der Gruppe eine Belegung erkennt, auf Arbeitslichtniveau eingeschaltet, während die übrigen Leuchten in nicht belegten Bereichen der Gruppe auf Hintergrundlichtniveau bleiben.

 

Hinweis: Während der Gruppenbelegung erfolgt die Tageslichtnutzung automatisch.

 

Tageslichtnutzung

 

Die tageslichtabhängige Steuerung ist im HEAIR standardmäßig deaktiviert. Wenn die Tageslichtregelung aktiviert ist, kalibriert sich der Lichtsensor automatisch, wenn die Stromversorgung des Treibers unterbrochen wird. Es dauert mindestens 5 automatische Kalibrierzyklen (d.h. 5 Leistungszyklen), bis der neue Kalibriersollwert wirksam wird. Die Lichtmenge der Leuchte wird durch die Feldaufgabe (maximale Lichtmenge) und die Hintergrundstärke (minimale Lichtmenge) begrenzt. Wenn der Hintergrundhelligkeitsgrad auf 20% eingestellt ist, wird das Licht bei der Tageslichtnutzung nur auf 20% gedimmt. Wenn die tageslichtabhängige Steuerung deaktiviert ist, wird die Autokalibrierungssequenz nicht ausgeführt. Die tageslichtabhängige Regelung ist nach Ablauf der Haltezeit des Präsenzsensors nicht aktiv. Die Abbildungen zeigen Beispiele für die Lichtsteuerung mit Tageslicht und Präsenz. Bei niedrigem Tageslicht und Anwesenheit eines Insassen ist der Lichtwert der Leuchte umgekehrt proportional zum Tageslicht. Bei konstantem Tageslichtniveau bleibt das Beleuchtungsniveau der Leuchte bis zum Ablauf der Haltezeit gleich, danach sinkt das Beleuchtungsniveau der Leuchte auf das Hintergrundlichtniveau und bleibt dort über einen längeren Zeitraum. Bei hohem Tageslichtanteil ist der Leuchtenlichtanteil proportional zum Tageslichtanteil. Bei viel Tageslicht dimmt die Leuchte jedoch nicht niedriger als das Hintergrundlicht.

Sensorfunktionalität

Parameter für die Lichtsteuerung

 

Alle Parameter der Lichtsteuerung sind im Sensor gespeichert, und es ist möglich, die meisten dieser Parameter über NFC oder IR zu konfigurieren. Die Abbildung zeigt eine bildliche Darstellung der belegungsbasierten Lichtsteuerung.

 

  • Zum Ein- und Ausschalten der Zeit: Die Einschaltzeit ist die Zeit (T1 bis T2) vom Zeitpunkt der Erfassung der Belegung bis zum Dimmen der Leuchten bis zur maximalen Lichtleistung. Dieser Timer ist auf 0,7 Sekunden eingestellt und nicht konfigurierbar.
  • Haltezeit: Die Haltezeit ist die Zeit (T3 bis T4) von dem Zeitpunkt, an dem die letzte Bewegung erkannt wurde (z.B. Verlassen des Raumes durch den Insassen) bis zum Beginn der Naxhlaufzeit. Dieser Timer ist standardmäßig auf 15 Minuten eingestellt und kann von 1 - 120 Minuten konfiguriert werden.
  • Herunterdimmung: Das ist die Zeit von T4 bis T5, in der die Leuchten vom aktuellen Lichtniveau auf das Hintergrundniveau gedimmt werden. Standardmäßig beträgt die Zeit der Herunterdimmung 10 Sekunden und kann auf 0 - 25 Sekunden eingestellt werden.
  • Verlängerungszeit: Verlängerungszeit ist die Zeit von T5 bis T6, in der der Hintergrundpegel auf einem festen Niveau gehalten wird. Die standardmäßige Verlängerungszeit beträgt 15 Minuten und kann von 0 - unendlich konfiguriert werden (dadurch wird sichergestellt, dass die Leuchten permanent an ist).
  • Zur Abschaltzeit wechseln: Abschaltzeit ist die Zeit (T6 bis T7), in der die Leuchten nach Ablauf der verlängerten Zeit von Hintergrundpegel zu Ausblendung übergehen. Dieser Timer ist auf 0,7 Sekunden eingestellt und nicht konfigurierbar.
  • Feldeinstell-Ebene: Die Feldeinstell-Ebene wird verwendet, um die gewünschte Beleuchtungsstärke auf der Arbeits-Ebene zu konfigurieren. Wenn Sie diesen Wert auf 100% einstellen, wird die installierte maximale Beleuchtungsstärke aktiviert. Ein niedrigerer Prozentsatz kann konfiguriert werden, um den neuen maximalen Lichtwert der Leuchte über die App einzustellen.
  • Hintergrundniveau: Der Hintergrundwert ist ein Lichtwert, der deutlich unter 100% liegt und dazu dient, Energie zu sparen, wenn kein Platz belegt ist.
  • Gruppenbelegung: Die Gruppenbelegung ist eine konfigurierbare Funktion, mit der HBEAIR den lokalen Belegungserkennungsstatus und die Kontrollleuchten entsprechend teilen kann. Solange innerhalb der Gruppe Präsenz erkannt wird, bleiben die Leuchten in nicht belegten Bereichen auf dem Hintergrundlichtpegel.
  • Gruppieren des Lichtverhaltens: Das Gruppenlichtverhalten ist eine konfigurierbare Funktion, mit der Sie wählen können, wie die anderen Leuchten der Gruppe auf die von einer Leuchte der Gruppe erkannte Belegung reagieren. Die Optionen sind Hintergrundhelligkeit und Feldarbeitsebene.
  • Belegungsmodus: Der Präsenzmodus ist ein konfigurierbarer Lichtwert für die Leuchten in nicht belegten Bereichen, während an anderer Stelle in der Gruppe eine Belegung erkannt wird. Es stehen 3 Optionen zur Auswahl:

                     Auto-Ein/Aus-Modus: Die Beleuchtung wird je nach Belegungserkennung und Zeitverzögerung automatisch ein- und ausgeschaltet.

                     Manuelles Ein/Ausschalten: Die Beleuchtung wird manuell über einen Funkschalter eingeschaltet und automatisch als Vakanz-Sensor ausgeschaltet.

                     Manuell ein/aus: Die Beleuchtung wird manuell über einen Funkschalter ein- und ausgeschaltet. In diesem Modus wird die Funktionalität der Belegungs-

                     erkennung einfach nicht genutzt.

  • Tageslichtbasierte Steuerung: Wenn die tageslichtabhängige Steuerung aktiviert ist und eine Belegung erkannt wird, bleibt die Leuchte(n) wie oben beschrieben immer auf dem kalibrierten Lichtniveau basierend auf der Tageslichtnutzung eingeschaltet. Steht genügend Tageslicht zur Verfügung, führt diese Situation zu höheren Energiekosten.
  • Tageslichtabhängiges Schalten: Bei aktivierter tageslichtabhängiger Steuerung und solange die Belegung erkannt wird, schaltet die Leuchte niemals das Licht aus. Selbst bei hellstem Tageslicht dimmt die Leuchte bis auf das Hintergrundlicht herunter; dies führt zu höheren Energiekosten. Bei tageslichtabhängiger Schaltfunktion (DDS) schaltet der Sensor bei ausreichendem Tageslicht die Leuchte aus, was zu niedrigeren Energiekosten führt. Der Sensor schaltet das Licht aus, wenn:

                     die Leuchte ist bereits eingeschaltet und

                     ein "Auto On/Off"-Belegungsmodus konfiguriert wurde und

                     der gemessene Lichtwert am lokalen Sensor länger als 15 Minuten über dem Schwellenwert (150% des Sollwerts der Tageslichtregelung) liegt. Die

                     15 Minuten werden zurückgesetzt, sobald eine der oben genannten Bedingungen nicht erfüllt ist. Die Überblendzeit für das Ausschalten des Lichts beträgt ∼30

                      Sekunden.

Der Sensor schaltet die Leuchte(n) ein, wenn:

der Lichtwert am lokalen Sensor unter dem Sollwert der Tageslichtregelung liegt und

eine lokale oder anderweitige Anwesenheit im Raum erkannt wird Eine Anforderung "Manuell Ein" überschreibt DDS, die Leuchte(n) schalten sich ein und die Zeitspanne von 15 Minuten wird zurückgesetzt. Der Grund dafür ist, dass der Benutzer beim manuellen Drücken einer Taste eine Lichtsteuerung erwartet.

Tageslichtabhängige Übersteuerung:

Bei tageslichtabhängiger Übersteuerungs- (DDO) funktionalität schaltet sich die Leuchte(n) bei ausreichendem Tageslicht und Präsenzerfassung erst dann ein, wenn die Tageslichtniveaus unzureichend werden, d.h. unter dem Sollwert der Tageslichtregelung. Von diesem Zeitpunkt an werden die Ausgangslichtwerte eingeschaltet und so eingestellt, dass sie den Mangel an Tageslicht ausgleichen. Auf diese Weise werden die Energiekosten reduziert. Mit anderen Worten, wenn DDO aktiviert ist, hält der Sensor die Lichter ausgeschaltet, während er gleichzeitig genügend Licht im Raum für den Endverbraucher hält:

 

  • die Lichter wurden aufgrund eines leeren Raumes zunächst ausgeschaltet und Präsenz, entweder lokal oder an anderer Stelle in der Gruppe festgestellt wurde und ein "Auto On/Off"-Belegungsmodus konfiguriert wurde und der gemessene Lichtwert ist höher als 150% des Sollwerts der Tageslichtregelung.

 

Fällt der gemessene Lichtwert unter den Sollwert der Tageslichtregelung, schalten sich die Leuchten wieder ein.

Gruppierung und Zonierung

 

Die Gruppierung ermöglicht es, dass mehrere Leuchten über ein Zigbee-Netzwerk und den Präsenzzustand des Senders miteinander verbunden werden können. Die gruppierten Leuchten können für das gewünschte Verhalten bei der Anwesenheitserkennung basierend auf den Einstellungen des Installateurs konfiguriert werden, z.B. kann das Lichtverhalten der restlichen Leuchten für maximale Helligkeit (in weiterer Dokumentation als "Feldarbeitsebene" bezeichnet) oder Hintergrundhelligkeit konfiguriert werden.

 

Die Zonierung ermöglicht die Unterteilung von Leuchten. In einer industriellen Einrichtung wie Lagerhallen wäre es vorteilhaft, einen Gang in die Feldarbeitsebene einzuschalten, während benachbarte Gänge eingeschaltet werden und bei der Anwesenheitserfassung in die Hintergrundbeleuchtung wechseln. In einem anderen Szenario, wenn ein Gabelstapler in einen sehr langen Gang einfährt, wäre es sinnvoll, nur die ersten 5 Leuchten, z.B. auf maximale Helligkeit/Feldarbeitsebene und die restlichen Leuchten im Gang auf Hintergrundlicht zu bringen. Dadurch wird der Tunneleffekt vermieden, das Fahren oder Betreten eines dunklen Tunnels oder das unnötige Aufleuchten des gesamten Ganges.

 

Eine Lageranwendung

 

Hier ist ein Beispiel für das Gruppenbelegungsteilungs- und Zoneneinteilungsverhalten in einer Lageranwendung.

1. Die Leuchten können gruppiert oder weiter in Zonen unterteilt werden.

2. Leuchten im oberen Gang dimmen bei Bewegungserkennung zonenweise bis zur Arbeitsebene.

3. Leuchten im oberen Gang dimmen nach der Haltezeit bis auf Hintergrundniveau ab.

4. Zone 1 im unteren Gang kann bis zur Betriebsebene und Zonen 2/3 bis zur Hintergrundebene dimmen, wenn Bewegung erkannt wird

5. Die Zonen 2/3 dimmen vom Hintergrund bis zur Arbeitsebene, wenn eine Bewegung erkannt wird.

6. Leuchten im oberen Gang schalten sich nach Ablauf der eingestellten Zeit aus.

 

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