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Egal ob Industrie, Gewerbe, Handel oder auch Privathaushalt: Überall, wo Licht benötigt wird, sollte der Einsatz von LED-Lichttechnik geprüft werden.

 

Es gibt nur sehr wenige Bereiche, in denen bei einer Neuinstallation die LED-Lichttechnik gegenüber ihren Vorläufern keine Vorteile bietet. Zu diesen Ausnahmen gehören sehr heiße Bereiche. Bei einem Hochofen wird eine LED-Leuchte in ausreichendem Abstand seitlich montiert und entsprechend ausgerichtet. So ist sie vor der aufsteigenden Hitze, die ihre Lebensdauer erheblich verkürzen würde, geschützt. Kälte dagegen "mögen" LED-Leuchten sehr. Hier ist es nur eine Frage der Produktauswahl, da bei sehr niedrigen Temperaturen die Steuerelektronik entsprechend ausgelegt sein muss.

 

Bei Neubauten wird die etwas höhere Investition in kurzer Zeit durch die Stromkostenersparnis wettgemacht. Durch den niedrigeren Stromfluss in den Leitungen kann auch die gesamte Elektroinstallation für die Beleuchtung "eine Nummer kleiner" ausgelegt sein (kleinere Verteilungen, geringere Leitungsquerschnitte bei den Zuleitungen usw.). Und auch die Leitungsverluste sinken - Faktoren, die heute oft noch unberücksichtigt bleiben, obwohl sie sich gerade bei größeren Objekten deutlich kostenmindernd auswirken. Ebenso kann sich positiv auswirken, dass bei neuen Projekten von vornherein Produkte verwendet werden können, die direkt als LED-Produkte entwickelt wurden, ohne Rücksicht auf vorhandene Fassungen, bestehende Elektroinstallationen usw.

 

Bei bestehenden Installationen muss man genauer hinschauen. Generell ist bei Zwei- und Dreischichtbetrieben eine Umstellung immer sinnvoll, wenn keine Ausnahme beim Strompreis vorliegt. Bei Einschichtbetrieb ist es wichtig, Faktoren wie Wartungskosten, Tageslichtanteil usw. in die Berechnung einzubeziehen.

 

Geprüft werden sollte immer, was sinnvollerweise wogegen ausgetauscht werden kann. Dazu zwei Beispiele, die in der Praxis häufig auftreten:

 

  1. Noch immer gibt es Anbieter, die in bestehenden Installationen den Austausch von Leuchtstoffröhren gegen LED-Röhren vorschlagen. Diese sind ein typischer Übergangsprodukt mit gravierenden Nachteilen. Es ist bei genauer Prüfung inzwischen i. d. R. sinnvoller, die komplette Leuchte zu tauschen.
  2. Downlights sind sehr verbreitet. Bei alten Produkten sind darin meist zwei, manchmal drei Energiesparlampen mit G24-Fassung verbaut. Diese kann man zwar durch LED-Lampen mit G24-Fassung ersetzen, doch wirklich sinnvoll ist das nicht. Ein LED-Downlight mit entsprechender Lichtleistung kostet weniger als zwei G24-LED-Lampen und braucht nochmals weniger Strom.

 

Beide Beispiele zeigen: Erforderlich ist eine Gesamtkonzeption, die alle relevanten Faktoren in die Betrachtung einbezieht. Die sog. Retrofit-LED-Leuchtmittel sind nur in bestimmten Fällen eine gute und sinnvolle Lösung, in anderen Fällen ein teurer Irrweg. Auch bei der LED-Lichttechnik ist "neuer Wein in alten Schläuchen" oft nur am falschen (teuren) Ende gespart. Als Partner für Umstellungen im gewerblichen Bereich bieten wir eine breite Produktpalette und verfügen über das nötige Knowhow, die Vielzahl der Faktoren zu berücksichtigen und die beste Lösung für Sie zu finden.

 

Einen Teil dieses Knowhows finden Sie im gleichnamigen Bereich dieser Website in Form von allgemein verständlichen, mehr technischen Informationsschriften.

 

 

Zusammenfassung

 

Der Einsatz von LED-Lichttechnik sollte generell bei jedem Objekt geprüft werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen ihr Einsatz derzeit noch keinen Sinn macht, etwa dann, wenn auf Grund einer guten Tageslichtausstattung kaum Beleuchtungszeit notwendig ist, oder wenn ein Umbau auf Grund der Betriebsunterbrechung zu lang und damit zu teuer würde.

 

 

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